Informationstexte

Auf dieser Seite findest du Informationstexte zu den Zutaten von Haribo-Gummibärchen, der Verpackung und der Werbung von den Gummibärchen. Die Texte beziehen sich auf die Hauptzutaten, die der Rückseite der Gummibärchenverpackung zu entnehmen sind. Generell kann aber gesagt werden, dass die genaue Rezeptur der Haribo-Gummibärchen geheim ist.

Zuerst kann du dir den jeweiligen Informationstext durchlesen. Du kannst dir wichtige Informationen aus dem Text in deinem Forschertagebuch notieren und du kannst deine Meinung zu dem Text aufschreiben. Außerdem kannst du dir weitere Informationen anschauen. Du kannst selbst entscheiden in welcher Reihenfolge du die Texte liest und bearbeitest.

  • Aroma
  • Gelatine
  • Maisstärke
  • Verpackung
  • Wachs
  • Werbung
  • Zucker
  • Glossar

Aroma

Gummibärchen bestehen zu 2 % aus Aromastoffen, Zitronensäure und Fruchtsaft. Das macht zwar den kleinsten Teil der Zutaten aus, ist aber sehr wichtig für den Geschmack. Diese Zutaten ahmen den Geschmack von Früchten oder Obst nach. Das ist auch oft auf der Verpackung zu sehen (1).

Die roten Goldbären sollen zum Beispiel nach Himbeere schmecken. Trotzdem sind sie nicht so gesund wie eine echte Himbeere, denn der Geschmack ist künstlich hergestellt. Er hat also nur wenig mit der echten Beere zu tun. Nur 1 % des Aromas ist natürlich, also echtes Himbeer-Aroma.

Der in Gummibärchen enthaltene Fruchtsaft besteht auch nur aus Fruchtsaftkonzentrat. Das bedeutet, dass dem ursprünglichen Fruchsaft das Wasser entzogen wird und nur ein Konzentrat zurückbleibt (2). Dieses Fruchtsaftkonzentrat verliert durch den Wasserentzug viele Vitamine, die dann auch nicht mehr ihren Weg in die Gummibärchen schaffen. Das Fruchtsaftkonzentrat wird mit dem Aroma gemischt und ist bei den Gummibären für den Geschmack verantwortlich. Die Früchte für das Fruchtkonzentrat werden nicht in Deutschland angebaut und kommen aus Ländern wie Chile, Südafrika oder der Türkei. Der Import, also der Weg nach Deutschland, ist nicht nachhaltig und vor Ort wird nicht viel auf die Arbeiter:innen und die Pflanzen geachtet (3).

Die Zitronensäure schützt den Geschmack und die Farbe der Gummibärchen. Sie wurde früher aus Zitronen hergestellt und jetzt übernehmen das Mikroorganismen. Solche Mikroorganismen sind mit dem Auge nicht sichtbare Lebewesen. Die Zitronensäure ist nicht schädlich für den Menschen. Trotzdem kann sie in Kombination mit Zucker zu Karies führen. Was es mit dem Zucker und dem Karies auf sich hat, kannst du in dem Text zu Zucker nachlesen. Wie es bei der Herstellung von den Haribos weitergeht, kannst du in den Texten zu Gelatine, Maisstärke und Wachs nachlesen oder in dem Video: „Gummibärchen – Die Seite mit der Maus – WDR (wdrmaus.de)“ sehen.

Weiterführende Informationen:

Sieh dir das Bild zur Herstellung von Fruchtsaft an. Auf der linken, unteren Seite erkennst du die Produktion und Weiterverarbeitung von Fruchtsaftkonzentrat.

Aufgaben zum Thema Aroma

  • Gummibären mit verschiedenen Geschmackssorten
  • Partner
  • Blatt Papier
  • Stift
  • Teller
  • (Nasenklammer)

Du brauchst zu Beginn eine beliebige Packung Gummibären mit verschiedenen Geschmacksrichtungen. Lege von jeder Geschmacksrichtung einen Gummibären auf einen Teller.

Erstelle vor Beginn des Versuches eine Tabelle mit 3 Spalten. Die erste Spalte beschriftest du mit „Sorte“, die zweite Spalte mit „richtig erkannt“ und die dritte Spalte mit „falsch geraten“. Du brauchst so viele Zeilen, wie es Geschmacksrichtungen in deiner Gummibären-Packung gibt. Liegen zum Beispiel 6 verschiedene Gummibären vor dir, brauchst du auch 6 Zeilen. Schreibe in jede Zeile eine der Geschmacksrichtungen (z.B. Erdbeere, Apfel, …).

Die Tabelle sollte etwa so aussehen:

Jetzt kann der Versuch starten.

Nimm immer nacheinander einen Gummibären vom Teller und probiere ihn. Finde nun am Geschmack heraus, um welche Gummibärchensorte es sich handelt. Sprich deine Vermutung laut aus und lasse dich von deinem Partner kontrollieren.

Dein Partner kreuzt bei jedem gezogenen Gummibären in der Tabelle an, ob du die Geschmacksrichtung richtig erkannt oder falsch geraten hast.

Stecke dir nun die Nasenklammer an die Nase oder halte dir die Nase zu.

Wiederholt den Versuch und markiert die neuen Ergebnisse mit einer anderen Farbe in derselben Tabelle.

Könnt ihr Unterschiede zwischen den Ergebnissen des ersten und des zweiten Versuchs feststellen?

Schreibt eure Erkenntnisse auf und vermutet, woran es liegen könnte, dass (k)ein Unterschied vorliegt.

Entscheidet gemeinsam, ob die Sorte/Geschmacksrichtung des Gummibärchens allein am Geschmack erkennbar ist.

Gelatine

Haribo Goldbären bestehen zu 6 % aus Gelatine. Die Gummibärchen sind durch die Gelatine hart und bissfest. Sie behalten also ihre Form und zerlaufen nicht.

Aber aus was besteht eigentlich Gelatine?

Sie wird aus Schweineschwarte hergestellt. Diese liegt direkt unter der Haut der Schweine und besteht aus sehr viel Eiweiß. Die Schwarte wird sehr heiß gekocht und so kann das Eiweiß getrennt werden. Es wird dann gereinigt und sieht aus wie „Gelee-Nudeln“. Nach dem Trocknen wird das Gelee zu Körnern und das wird Gelatine genannt.

Die Herstellung von Gelatine hat aber auch Nachteile. Die Schweine werden vor dem Schlachten nicht immer artgerecht gehalten. Das heißt sie leben oft in dreckigen Ställen und haben Verletzungen. Haribo und die Hersteller der Gelatine streiten das aber häufig ab und halten die Haltung der Tiere geheim.

Wegen dieses Nachteils gibt es jetzt auch vegetarische und vegane Gummibärchen. Das bedeutet sie bestehen nicht aus Gelatine. Du erkennst sie an einem grünen V auf der Verpackung. Diese Gummibärchen sind dann auch halal. Das heißt auch muslimische Kinder dürfen sie essen (1).

In der Haribo-Fabrik wird Zucker mit Gelatine und Wasser gemischt. Wie der Zucker hergestellt wird kannst du in diesem Video sehen.

Aufgaben zum Thema Gelatine

  • Forschertagebuch
  • Kreppband
  • Stift
  • 5 Gummibärchen
  • 4 Gläser
  • 100 ml Ananassaft
  • 100ml Leitungswasser
  • 100ml Zuckerwasser

(100 ml Wasser + 2 gehäufte Teelöffel Zucker, verrühren bis sich Zucker auflöst)

  • Salzwasser

(100 ml Wasser + 2 gehäufte Teelöffel Salz, verrühren bis sich Salz auflöst)

Stelle vier saubere Gläser vor dich. Reiße vier Stücke Kreppband ab und beschrifte sie mit den Namen der vier Flüssigkeiten „Wasser“, „Zuckerwasser“, „Salzwasser“ und „Ananassaft“. Klebe je ein Stück des beschrifteten Kreppbandes vor oder an eines der vier Gläser. Befülle nun jedes Glas mit etwa 100 ml der Flüssigkeit, die auf dem Kreppband des jeweiligen Glases steht.

Lege in jedes Glas genau ein Gummibärchen (am besten Gummibärchen derselben Farbe). Das übriggebliebene Gummibärchen dient als Vergleichsobjekt und wird neben die Gläser gelegt.

Nun heißt es warten.

Betrachte die Gummibärchen nach 3 Stunden in den Flüssigkeiten.

Betrachte die Gummibärchen nach 12 Stunden in den Flüssigkeiten.

Betrachte die Gummibärchen nach 24 Stunden in den Flüssigkeiten.

Dokumentieren die Beobachtungen der verschiedenen Messzeitpunkt in Tabellenform in dein Forscherheft (gerne auch mit Zeichnungen).

Die Tabelle sollte etwa so aussehen:

Deine Beobachtungen hängen mit der Funktion von Gelatine zusammen. Finde heraus, welche Aufgabe die Gelatine in Gummibärchen übernimmt und notiere deine Erkenntnisse.

Interviewe deine Mitschüler und Mitschülerinnen, deine Lehrkräfte oder andere Personen in der Schule zu dem Thema “”Gelatine”:

Du kannst sie zum Beispiel fragen, …

  • … ob sie Gelatine essen.
  • … welche Gründe sie dafür haben.
  • … wie sie zu den vegetarischen oder veganen Gummibärchen stehen.

Maisstärke

Stärke ist ein Kohlenhydrat, das während der Fotosynthese entsteht. Sie kommt in Pflanzen vor, zum Beispiel in Mais, Weizen oder Kartoffeln. Wenn die Stärke aus den Pflanzen ausgewaschen wird, werden auch andere Bestandteile wie Fette gewonnen. Dadurch wird nichts verschwendet, weswegen die Stärkeindustrie insgesamt als nachhaltig gilt. Die Stärke ist vielseitig einsetzbar und kann beispielsweise bei der Herstellung von Gummibärchen genutzt werden (1).

Im Gegensatz dazu ist der Anbau von Mais, aus dem auch Stärke gewonnen werden kann, nicht nachhaltig. Grund dafür ist, dass Mais vor allem in den USA, China und Brasilien angebaut  wird und dann erst nach Deutschland importiert werden muss (2). Bei dem Import aus anderen Ländern entsteht viel CO2, was umweltschädlich ist. Deswegen sollten alle Lebensmittel, die klimatisch in Deutschland wachsen können, regional angebaut werden. Zukünftig soll deswegen immer mehr Mais in Deutschland angebaut werden, was dann auch nachhaltig wäre (3).

Bei der Herstellung von Gummibärchen wird Maisstärke verwendet. Die Maisstärke ist keine Zutat der Gummibärchen, sondern sie wird zum Formen der Gummibärchen benutzt. Dafür wird die Maisstärke auf einem Blech verteilt. Dieses Blech wird auch „Puderkasten“ genannt. In die glatt gestrichene Masse wird dann ein Stempel der Gummibärchenform hineingedrückt. Dadurch entsteht die Negativform. Die Negativform ist hohl, denn dort wird die Fruchtgummimasse hineingegossen. Damit die Gummibärchen hart werden, müssen sie in Trockenräumen gelagert werden. Dann werden die Gummibärchen und die Maisstärke gesiebt. Die Maisstärke kann erneut zum Formen der Gummibärchen benutzt werden und muss nicht weggeschmissen werden. Dadurch ist die Nutzung der Maisstärke in der Gummibärchen-Fabrik sehr nachhaltig. Die Gummibärchen werden nach dem Trocknen mit dem Wachs überzogen (3).

Wenn die Maisstärke, wie in der Gummibärchenfabrik, nicht als Lebensmittel, sondern für die Industrie benutzt wird, entsteht ein soziales Problem. Denn Mais wird mittlerweile häufiger in der Industrie eingesetzt, als dass er zur Ernährung genutzt wird. Dadurch ändert sich der Preis von Mais oft. Manche Menschen sind aber auf den einheitlichen Preis von Mais angewiesen, um sich zu ernähren und somit kommt es zu einem sozialen Problem (3).

Weiterführende Informationen

Lies dir den Text zur Stärke durch. Hier erfährst du genaueres über die Herstellung. Übertrage deine Informationen auf die Gummibärchen.

VGMS:  Herstellung

Lies dir den Text zum Import durch und diskutiere mit deinem Partner die Auswirkungen auf die Umwelt:

Import und Export – Klexikon – das Kinderlexikon (zum.de)

Schaue dir das Video über CO2 an. Es hilft dir die Auswirkungen auf die Umwelt zu verstehen:

CO2 und der Treibhauseffekt – einfach erklärt – YouTube

Lies dir den Text zu Mais durch. Vergleiche den Anbau im Ausland und den Anbau in Deutschland und beziehe dies auf die Nachhaltigkeit. Du kannst die Informationen aus dem Text über Import und dem Video über CO2 nutzen.

Mais (hamsterkiste.de)

Sieh dir das Video zur Herstellung von Gummibärchen an. Hier kannst du die einzelnen Schritte beobachten und mit den Informationen aus den Texten Zucker, Gelatine, Aroma und Wachs vergleichen.

Wie werden Gummibärchen gemacht? – YouTube

Aufgaben zum Thema Maisstärke

  • Maisstärke
  • Wasser
  • eine Tasse
  • eine große Schüssel

In diesem Versuch wirst du „Oobleck“ herstellen.  Als „Oobleck“ bezeichnet man eine nicht-newtonsche Flüssigkeit mit besonderen Eigenschaften.

Finde selbst durch Ausprobieren und Spielen mit der Masse heraus, welche Eigenschaften das sein könnten. Notiere hierzu deine Beobachtungen in dein Forscherheft.

Zu Beginn benötigst du eine große Schüssel und eine Tasse.

Befülle die Tasse zweimal randvoll mit Maisstärke und schütte diese anschließend in die Schüssel.  Nun kannst du dieselbe Tasse randvoll mit Wasser befüllen.

Schütte das Wasser langsam zur Maisstärke in der Schüssel.

Die entstandene Masse muss nun entweder mit Küchenbesteck (Gabel oder Löffel) oder mit deinen Händen verrührt bzw. verknetet werden, bis eine einheitliche Masse entsteht.

Leite anhand deiner Beobachtungen ab, welche Aufgabe Maisstärke in Lebensmitteln wie Gummibärchen übernehmen könnte.

Du kannst zusätzliche Informationen zur Funktion von Maisstärke in Lebensmitteln mithilfe von Kindersuchmaschinen heraussuchen.

Verpackung

Seit vielen Jahren werden Haribo Gummibärchen in goldenen, halb durchsichtigen Verpackungen verkauft. Diese gibt es in zahlreichen Größen und Formen, die nach Gewicht sortiert sind. Die Verpackungen machen die Gummibärchen länger haltbar, denn sie sind luftdicht verschlossen. So müssen weniger Süßigkeiten weggeschmissen und verschwendet werden. Außerdem sind sie geschützt beim Transport und werden nicht schmutzig.

Doch die Verpackungen bestehen aus Kunststoff, also aus Plastik. Dies hat zwar die genannten Vorteile, kann aber nicht abgebaut werden. Das bedeutet, dass Plastik nicht einfach entsorgt werden kann, da es über 450 Jahre braucht, um sich zu zersetzen. So gelangt es oft in die Umweltund schadet Tier, Mensch und Pflanze. In den Ozeanen verwechseln Fische das Plastik unabsichtlich mit Nahrung oder verfangen sich in dem Müll. Ganze Strände werden verunstaltet. Das Plastik kann auch durch die Nahrung in den Mensch gelangen und dort Schaden anrichten. Die Kunststoffverpackung kann gesundheitsgefährdende Stoffe in die Gummibärchen abgeben, die dann in den Körper gelangen.

2019 wurden die Haribo-Minis für den Goldenen Geier nominiert, der die unnötigsten Plastikverpackungen auszeichnet. Es ist also ein Negativ-Preis. Sie sind deshalb bedenklich, da hier viele kleine Tüten in einer großen Tüte stecken. Sie sind also doppelt verpackt, was den Schutz und die Haltbarkeit nicht verbessert.

Haribo möchte die Umwelt schützen und setzt sich mit nachhaltigen Verpackungen auseinander. So sind sie mittlerweile zu 90% recyclebar (1). Das bedeutet sie können wiederverwertet werden, wenn sie korrekt im gelben Sack entsorgt werden. Die doppelten Verpackungen wurden aber trotzdem noch nicht abgeschafft.

Weiterführende Informationen

Sieh dir das Video bis zur Minute 1:10 an, um zu erfahren, wie Plastikmüll mechanisch recyclet wird.

(8) Nachhaltige Plastik-Wirtschaft – Verpackungsmüll: Mehr Plastik recyceln – aber wie? | Gut zu wissen – YouTube

Aufgaben zum Thema Verpackung

Sammele den Müll und die Verpackungen all deiner gegessenen Süßigkeiten über eine Woche.

Sortiere den gesammelten Süßigkeiten-Müll hinsichtlich seines Materialtyps (Plastik, Pappe, …) und seiner Recyclingfähigkeit.

Beispiel:

RecyclebarNicht recyclebar
PappeVerbundstoffe (Mischung zwischen Plastik und Aluminium)
Transparente KunststofftütenVerschmutzte Verpackungen
Aluminium (z.B. Schokohase) 

Vergleiche die gebildeten Müllberge miteinander.

Von welcher Materialart hast du am meisten gesammelt?

Hast du mehr recyclebaren oder nicht recyclebaren Müll gesammelt?

Liegt vor dir insgesamt mehr oder weniger Müll als erwartet?

Notiere deine Antworten und weitere Beobachtungen in dein Forscherheft.

Entwirf selbst eine neue und nachhaltige/umweltfreundliche Haribo-Packung.

Zeichne deine Ideen in dein Forscherheft.

Überlege dir vor Erstellen deines Designs:

  • Aus welchem Material soll meine Verpackung hergestellt werden?

–> Berücksichtige hierbei auch die Recycle-Fähigkeit deines Materials

  • Wie sollen die Gummibärchen darinnen angeordnet / verpackt sein?

–> Berücksichtige Vor- und Nachteile verschiedener Anordnungen

  • Zusätzlicher Verpackungsmüll durch kleinere Packungen in Großer
  • Aneinanderklebende Gummibären bei fehlender Verpackung
  • Welche ungefähre Größe sollte meine Verpackung haben?

–> Berücksichtige hierbei standardgemäße Portionsgrößen (Grammangaben)

–> Berücksichtige auch die Größe von Supermarktregalen etc.

  • Welche Form soll meine Verpackung haben?

–> Berücksichtige hierbei die Stapelbarkeit oder Anordnung deiner Verpackung

Begründe, weswegen deine Verpackung umweltfreundlicher ist, als die derzeit vorhandene Verpackung der Haribo-Goldbären.

Wachs

Das Wachs steht zwar auf der Zutatenliste, steckt aber nicht direkt in den Gummibärchen. Sie werden nämlich am Ende der Herstellung mit Wachs überzogen. Dadurch sind die geschützt, also sie kleben nicht aneinander, trocknen nicht aus und quellen nicht auf. Das liegt daran, dass Wachs wasserabweisend ist und sich wie eine Schutzschicht um die Süßigkeit legt. Nur bei zu hohen Temperaturen löst sich das Wachs auf und die Gummibärchen sind ungeschützt.

Das Wachs, welches bei der Gummibärchenherstellung verwendet wird, ist nicht das alltägliche Kerzenwachs, an welches man vermutlich zuerst denkt. Für den Überzug der Gummibären werden bei den Haribo Goldbären zum Beispiel Bienenwachs und Carnaubawachs verwendet.

Die Herstellung von Bienenwachs:

Um Bienenwachs herstellen zu können, müssen die Bienen zunächst Honig essen. Diesen Honig kann ihr Körper dann verwerten und in Wachsplättchen umwandeln. Die Bienen schwitzen diese Wachsplättchen dann durch Drüsen an ihrem Körper selbst aus. Um aud den Plättchen nun ihre Waben zu bauen, kneten die Bienen die Plättchen mit ihren Mundwerkzeugen. Dadurch wird das Wachs mit Speichel vermischt und sie können es nun durch die weiche Form leicht zum Formen der Waben verwenden.

Bienenwachs ist also ein durch Bienen hergestelltes Produkt, also ein tierisches Produkt.

Bei veganen Gummibärchen wird nur Carnaubawachs benutzt, da es ein pflanzliches und kein tierisches Produkt ist.

Es wird in Brasilien aus der Carnaubapalme gewonnen. Die Blätter der Carnaubapalme werden abgeschnitten und anschließend in der Sonne getrocknet. Danach werden die Blätter ausgeschlagen, um die feine Wachsschicht, die sich auf den Blättern befindet, zu lösen. Um das Carnaubawachs zu erhalten, müssen Arbeiter:innen die Blätter der Carnaubapalme mit scharfen Messern und bei extrem hohen Temperaturen abschneiden. Die Kleidung der Arbeiter:innen reicht dabei oft nicht aus, um sie richtig vor der Sonne oder vor Schnitten der scharfen Messer zu schützen. Außerdem bekommen die Arbeiter:innen für ihre harte und gefährliche Arbeit in den meisten Fällen nur wenig Geld und auch keinen richtigen Schlafplatz. Unter den Arbeiter:innen sind zudem häufig Kinder, was bei uns in Deutschland zum Beispiel nicht erlaubt ist. Wegen dieser schlechten Arbeitsbedingungen im Herstellungsprozess, ist das Carnaubawachs als vegane Alternative nicht wirklich nachhaltiger oder besser. Der Import nach Deutschland verursacht zusätzlich viele umweltschädliche CO2-Gase (1).

Früher wurde häufig Carnaubawachs verwendet, da der Hintergrund der Herstellung oftmals nicht bekannt war. Heute wissen viele Unternehmen allerdings über die schlechten Bedingungen der Arbeiter:innen Bescheid, weswegen sie Bienenwachs verwenden. Auch Haribo ist mittlerweile auf die Verwendung von Bienenwachs für ihre Gummibärchen umgestiegen.

Weiterführende Informationen

Lies dir den Text zum Import durch und diskutiere mit deinem Partner die Auswirkungen auf die Umwelt:

Import und Export – Klexikon – das Kinderlexikon (zum.de) 

Schaue dir das Video an. Es hilft dir die Auswirkungen auf die Umwelt zu verstehen:

CO2 und der Treibhauseffekt – einfach erklärt – YouTube

Aufgaben zum Thema Wachs

  • 2 Bio-Äpfel
  • Bienenwachsplatten (erhältlich im Drogeriemarkt)
  • mittelgroßer Topf
  • Wasser
  • Kleine Plastikschale
  • Holzspieß
  • ein Blatt Backpapier
  • Haushaltswaage

Befülle einen Topf bis zur Hälfte mit Wasser.

Zerbrich die Bienenwachsplatten in Stücke und lege sie in eine kleine Plastikschale.

Stecke einen Holzspieß in einen der Äpfel.

Lege dir ein Stück Papier in Griffweite zur Seite.

  1. Erhitze den Topf auf einem Herd, bis das Wasser darin kocht.
  2. Sobald das Wasser kocht, solltest du die Temperatur herunterstellen.
  3. Lege die Plastikschale mit dem Wachs vorsichtig in das noch heiße Wasser.
  4. Warte, bis das Wachs durch die Hitze des Wassers vollständig geschmolzen ist und nimm erst dann vorsichtig die Schüssel aus dem Wasser. Nun muss es schnell gehen, da das Wachs schnell härtet.
  5. Hebe den Apfel mithilfe des Spießes in das noch flüssige Wachs und drehe ihn am Spieß so lange, bis seine gesamte Oberfläche einheitlich von dem Wachs überzogen ist.
  6. Lege den mit Wachs überzogenen Apfel auf das Backpapier und lasse ihn dort aushärten.
  7. Lege den zweiten unbehandelten Apfel als Vergleichsobjekt daneben.

Beobachte über den Verlauf einer Woche, wie sich das Gewicht und das Erscheinungsbild der Äpfel verändert.

Vergleiche dabei immer das Gewicht und das Aussehen des mit Wachs überzogenen Apfels mit dem des unbehandelten Bio-Apfels. Zum Wiegen des Gewichtes kannst du eine einfache Haushaltswaage verwenden.

Notiere deine Beobachtungen in deinem Forschertagebuch.

Tipp:

Eine Tabelle wäre eine Möglichkeit, deine Beobachtungen strukturiert festzuhalten.

So könnte diese Tabelle aussehen:

Betrachte deine Beobachtungen der letzten Woche genau.

Welcher Apfel hat sich am meisten verändert?

Überlege dir, woran es liegen könnte, dass ein Apfel sich deutlich weniger verändert als der andere und schreibe deine Vermutungen in dein Forschertagebuch.

Finde (mithilfe einer Kindersuchmaschine) heraus, welche Funktion Wachs bei Lebensmitteln übernimmt.

Erstelle anschließend ein Plakat, dass durch kurze Texte, Zeichnungen oder Bilder verdeutlicht, welche Funktion Wachs bei Lebensmitteln übernimmt und wie das bei Gummibärchen aussieht.

Werbung

Haribo ist die beliebteste Marke von Süßwaren in Deutschland. Süßwaren (auch: Zuckerwaren) zeichnen sich dadurch aus, dass Zucker die wichtigste Zutat ist. Doch nicht nur in Deutschland ist die Marke Haribo so beliebt, denn weltweit werden die Gummibärchen gegessen. Die deutsche Marke ist in 100 Ländern der Welt zu finden (1). Zudem werden in 16 Standorten weltweit Haribo-Gummibärchen produziert. Die deutsche Marke ist also international bekannt. Dies hängt mit der Werbung zusammen, zum Beispiel würden weltweit 3 von 4 Personen den Goldbären als Markenzeichen von Haribo erkennen. Die Gestaltung der Werbung ist für Kinder durch den Alltagsbezug oder kindliche Stimmen sehr ansprechend. Auch der Werbeslogan: „Haribo macht Kinder froh und Erwachsene ebenso!“ spielt eine wichtige Rolle. Dieser Werbeslogan wird in anderen Ländern in die jeweilige Sprache übersetzt und ist sehr einprägsam (2).

Ein Kind wird von dieser Werbung beeinflusst, denn es sieht ungefähr 15 Werbespots über ungesunde Lebensmittel an einem Tag. Da die Werbung für die Kinder sehr ansprechend gestaltet ist, kaufen sie besonders solche ungesunden Lebensmittel. Kindern ist nicht bewusst, wie viel Zucker in den Gummibärchen steckt. Die Geschmacksrichtungen „Ananas“, „Zitrone“ oder „Erdbeere“ sorgen sogar dafür, dass sie auch von Erwachsenen als gesunde Süßware eingeschätzt werden. Der häufige Konsum von Süßwaren, wie Haribo Gummibären, führt dazu, dass immer mehr Kinder übergewichtig werden. Etwa 2 Millionen deutsche Kinder sind aktuell übergewichtig. Deswegen gibt es seit Juni 2021 besondere Regeln, die verbieten, dass Werbung für ungesunde Lebensmittel an Kinder gerichtet ist. Trotzdem hören wir in der aktuellen Werbung von „Haribo“ zum Beispiel die Stimme von dem Kind Lina Haase, die 10 Jahre alt ist (3).

Die Werbung von Haribo spricht sowohl Kinder, als auch Erwachsene an. Die Marke Haribo ist bereits seit Generationen beliebt und besitzt daher eine lange Tradition. Bereits 1935 wurde der Werbeslogan „Haribo macht Kinder froh!“ eingeführt. Im Jahr 1962 erschien die Werbung erstmals im Fernsehen und der Werbeslogan wurde in den 60-er Jahren um „und Erwachsene ebenso!“ ergänzt. In dieser Zeit gab es dann auch erstmals den bekannten Haribo-Goldbären im Geschäft zu kaufen.

Weiterführende Informationen:

Schaue dir diese Werbung von Haribo an. Bewerte die Werbung nach den im Text genannten Informationen.

HARIBO TV-Spot Goldbären Farmer | 100 Jahre Goldbären 🥳 – YouTube

Unendlich leckere Weiten 🚀 mit HARIBO Pico-Balla vegetarisch – YouTube

Bitte die Lehrkraft darum, dass sie den Ton der Sprachprobe abspielt.

Wie ist deine Einstellung zu den kindlichen Stimmen in der Haribo-Werbung?

Schaue dir die unten abgebildete Weltkarte genau an.

Diskutiere mit deinem Partnerkind über die Verteilung der Haribo-Niederlassungen.

Recherchiere über die weltweite Verbreitung von Haribo über die Zeit.

Aufgaben zum Thema Werbung

Führe eine Klassenumfrage durch, bei der du herausfindest, welche Werbungen deine Klassenkammeraden auswendig können.

Schreibe dir die jeweilig genannte Marke in dein Forscherheft und starte eine Strichliste. Wird eine Werbung mehrfach genannt, malst du dementsprechend viele Striche hinter die Marke.

Betrachte die Ergebnisse deiner Strichliste.

Welche Werbung wurde am häufigsten genannt?

Welche Werbung wurde nur einmal genannt?

Vergleiche dann die beiden Werbesprüche miteinander und finde heraus, warum die bekannteste Werbung sich besser im Kopf der anderen einprägt.

Dabei kannst du folgende Punkte berücksichtigen:

  • Ist der Werbespruch mit Musik unterlegt?
  • Reimt sich der Werbespruch?
  • Folgt der Werbespruch einer bestimmten Melodie oder einem Rhythmus?
  • Wer spricht den Werbespruch?
  • An wen richtet sich der Werbespruch?

Beantworte, entweder allein oder in Zusammenarbeit mit Klassenkammeraden, die Frage, was Werbung effektiv / wirksam macht.

Erstelle eine eigene und möglichst einprägsame Werbung zu einer Süßigkeit deiner Wahl. Deine Werbung kann ein Spruch, ein Werbeplakat oder ein Werbevideo sein. Beachte beim Erstellen deiner Werbung auch die Ergebnisse aus Aufgabe 3.

Interviewe deine Klasse, Familie oder deine Freunde zu dem Thema „Haribo-Werbung“.

Du kannst sie zum Beispiel fragen, …

  • … wie ihre Einstellung zu der aktuellen Werbung ist.
  • … wie die Werbung in ihrer Kindheit aussah.
  • … ob sie die Werbung zum Kaufen angespornt hat.
  • … wer in den Werbespots zu sehen war.
  • … wie sie den Slogan „Haribo macht Kinder froh und Erwachsene ebenso!“ finden.
  • … wie sie dazu stehen, dass durch die Werbung besonders Kinder angesprochen werden.
  • …

Zucker

Hans Riegel startete 1920 sein Süßwaren-Unternehmen nur mit einem Sack Zucker und seiner Küchenausrüstung (1). Bis heute ist die Hauptzutat der Haribo-Gummibärchen Zucker. Auf der Zutatenliste sind die ersten beiden Zutaten Glukosesirup und Zucker. Glukosesirup ist eine Flüssigkeit, die aus Traubenzucker besteht. Es sind 46 Gramm Zucker in 100 Gramm Gummibärchen. Das ist also mehr, als der Anteil an Zucker in Milchschnitten oder Ritter-Sport-Schokolade.

Der große Anteil an Zucker sorgt für den süßen Geschmack der Gummibärchen. Kinder mögen diesen süßen Geschmack, der meistens in zuckrigen Lebensmitteln ist. Kinder sollten täglich nicht mehr als 25 Gramm Zucker essen (~6 Teelöffel). Wenn Kinder täglich zu viel Zucker essen, kann das gesundheitliche Folgen haben. Es entsteht ein Risiko für Übergewicht, also ein hohes Körpergewicht. Ein weiteres Risiko für Übergewicht ist zu wenig Bewegung. Deshalb ist es ebenso wichtig, sich genug zu bewegen. Wenn Kinder zu viele Süßigkeiten essen, können sie auch Karies bekommen. Die Krankheit „Karies“ führt zu einem Loch im Zahn. Sie kann durch eine gesunde Ernährung und gründliches Zähneputzen verhindert werden (2).

Der Zucker wird aus den Zuckerrüben hergestellt. Die Zuckerrübe wächst auf dem Rübenacker in Deutschland (3). Durch das Sonnenlicht gewinnt sie Energie. Die Energie speichert sie in Form von Zucker ab. In einer Fabrik wird in mehreren Schritten Zucker aus der Zuckerrübe gemacht (6). Danach wird in der Haribo-Fabrik der Zucker mit der Gelatine und dem Wasser gemischt. Wie es bei der Herstellung von den Haribos weitergeht, kannst du in den Texten zu Gelatine, Aroma, Maisstärke und Wachs nachlesen oder in diesem Video sehen.

Weiterführende Informationen:

Lies dir den untenstehenden Text durch und betrachte anschließend die Abbildung.

In den Zuckerfabriken wird hauptsächlich im Herbst und im Winter gearbeitet.

Die Verarbeitung von Zuckerrüben zu Zucker umfasst viele Schritte.

Die Verarbeitungsschritte kannst du dir auf dem Bild anschauen:

Lies dir den folgenden Text durch.

Die Zuckerrübe ist ein nachhaltiges Lebensmittel. Sie kann in Deutschland angebaut werden und muss somit nicht importiert werden. In der Abbildung kannst du dir weitere Gründe anschauen, die zeigen, dass Zuckerrüben nachhaltig sind. Außerdem können Zuckerrüben komplett verarbeitet werden, sodass kein Müll entsteht. Auf dem Bild kannst du sehen, dass aus Zuckerrüben nicht nur Zucker, sondern zum Beispiel auch Tierfutter hergestellt wird.

Wenn du mehr über die Zuckerrübe erfahren willst, kannst du dir die Internetseite anschauen:

Produkte aus der Zuckerrübe | Zuckerverbände (zuckerverbaende.de)

Kannst du dir hier die Zuckerrübe genau anschauen.

Die Rübenblätter der Zuckerrübe befinden sich über der Erde, während der restliche Teil der Zuckerrübe unter der Erde wächst. Deswegen wird sie in Deutschland wie Karotten oder Kartoffeln auf dem Acker angebaut.

Schaue dir das Video von „Checker Tobi“ an. Übertrage die Informationen aus dem Video auf Gummibärchen und bespreche dich mit deinem Partner.

Der Zucker-Check | Reportage für Kinder | Checker Tobi – YouTube 

Informiere dich online über die Krankheit „Karies“, schaue dir das Video an oder lies den Informationstext zu Karies in unserem Glossar durch.

Was ist Karies? | Stiftung Gesundheitswissen – YouTube

Dokumentiere deine Erkenntnisse in deinem Forschertagebuch.

Beantworte die Fragen und überlege dir weitere Fragen zu Karies.

– Wie kannst du Karies vermeiden?

– Welche Zutat der Gummibärchen kann zu Karies führen?

Aufgaben zum Thema Zucker

  • Zuckerwürfel
  • Gummibären-Verpackung

Solltet ihr keine Gummibären-Verpackung zuhause haben, kannst du einen Erwachsenen darum bitten, dir im Internet die offizielle Haribo-Seite aufzurufen. Auf dieser Seite findest du unter jedem Produkt die dazugehörigen Nährwerte und die Zutatenliste.

Suche zuhause nach verschiedenen Gummibären-Verpackungen. Schaue dir zuerst die Rückseite der Verpackung und die darauf abgebildete Zutatenliste an. Suche auf der Zutatenliste nach Zucker und finde heraus, wie viel Gramm Zucker pro 100 Gramm im Produkt enthalten sind. Baue danach die enthaltene Zuckermenge mit Zuckerwürfeln nach.

Wenn du möchtest, kannst du dir auch anschauen, wie viel Zucker in 100 ml deines Lieblingsgetränkes enthalten sind.

Wichtig:

  • 1 Zuckerwürfel = 3 Gramm Zucker
  • 3 Zuckerwürfel = 9 Gramm Zucker
  • 8 Zuckerwürfel = 24 Gramm Zucker
  • 17 Zuckerwürfel = 51 Gramm Zucker
  • 33 Zuckerwürfel = 99 Gramm Zucker

Nun kannst du die herausgesuchten Produkte miteinander vergleichen. Betrachte dazu die vor dir liegenden Zuckerwürfelhaufen und vergleiche die Anzahl der Würfel. Welches Produkt enthält am meisten Zucker?

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sollte ein Kind im Grundschulalter maximal 25 Gramm Zucker am Tag essen. Das sind etwa acht Stück Würfelzucker pro Tag.

Dürftest du demnach 100 Gramm Gummibärchen essen?

Dürftest du demnach 50 Gramm Gummibärchen essen?

Zucker ist nicht immer gleich Zucker. Es gibt viele verschiedene Formen und Auftrittsmöglichkeiten von Zucker. Laut „Die Zuckerverbände“ sind die fünf wichtigsten und in der Ernährung gebräuchlichsten Zuckerarten:

1.) Glukose/Dextrose (Traubenzucker)

2.) Fruktose (Fruchtzucker)

3.) Galaktose (natürlicher Einfachzucker)

4.) Saccharose (Haushaltszucker)

5.) Laktose (Milchzucker)

Untersuche die Zutatenliste nochmal genauer und finde heraus, welche Zuckerarten in den Gummibärchen enthalten sind.

Glossar

Wenn dir Wörter unklar oder fremd sind, findest du hier zusätzliche Erklärungen.

Karies sorgt dafür, dass unsere Zähne krank werden und kleine Löcher kriegen. 

In unserem Mund leben dauerhaft viele kleine Bakterien, was aber normal und eigentlich harmlos ist. Wenn wir allerdings viel Zucker essen oder trinken, freuen sich die Bakterien darüber. Sie fressen den Zucker und dabei entstehen Säuren. Diese Säuren greifen die Zähne an und können kleine Löcher verursachen, die man dann Karies nennt.

Kohlenhydrate sind ein wichtiger Bestandteil unserer Nahrung. Sie sind der Treibstoff für unseren Körper. So, wie Autos entweder Diesel oder Benzin zum Fahren brauchen, benötigen wir Menschen Energie für alle möglichen Aktivitäten wie Lernen, Laufen, Denken und so weiter. Und genau diese Energie liefern uns Kohlenhydrate.

Viele Lebensmittel enthalten Kohlenhydrate. Zum Beispiel folgende Lebensmittel:

  • Kartoffeln
  • Nudeln
  • Reis
  • Brot
  • Müsli
  • …

Nachhaltigkeit umfasst alle Bereiche des menschlichen Handelns. Nachhaltig leben und handeln, bedeutet so zu leben und handeln, dass die Erde auch in Zukunft gesund bleibt. Menschen leben nachhaltig, wenn sie die Natur, Tiere und deren Produkte, Pflanzen und Rohstoffe respektieren und nicht verschwenden, damit auch andere Menschen und neue Generationen in der Zukunft noch genug davon haben.

Man kann sich Nachhaltigkeit vorstellen wie das Teilen einer großen Schatzkiste. In der Schatzkiste sind viele tolle Schätze enthalten, die den Menschen und Tieren Freude bringen. Von Zeit zu Zeit kommen neue Schätze in die Kiste hinzu. Wenn aber alle immer zu viel herausnehmen, ist die Kiste irgendwann leer, bevor etwas Neues hineingelegt werden kann. In dem Fall gibt es auf Dauer keine Schätze mehr und die Schatztruhe verliert ihren Wert.
Wenn wir aber gut aufpassen und nur so viel nehmen, wie nachwachsen oder ersetzt werden kann, bleibt genug für alle da.

Photosynthese ist ein Prozess innerhalb von Pflanzen. Er beschreibt, wie Pflanzen ihr eigenes Essen herstellen. Zum Leben brauchen Pflanzen, genau wie wir Menschen oder Tiere Nahrung. Da Pflanzen aber nicht einfach einkaufen oder jagen können, müssen sie ihr Essen aus sich selbst produzieren.

Um ihre Nahrung herstellen zu können brauchen Pflanzen drei wesentliche Dinge:

  • Sonnenlicht, welches den Pflanzen Energie liefert.
  • Wasser, welches die Pflanzen durch ihre Wurzeln aus der Erde ziehen.
  • das Gas Kohlendioxid, welches die Pflanzen aus der Luft ziehen.

Die Pflanze nimmt diese Dinge in sich auf und stellt daraus Zucker her. Dieser Zucker ist ihre Nahrung. Während des Prozesses entsteht außerdem Sauerstoff. Da die Pflanzen den Sauerstoff selbst nicht brauchen, geben sie ihn wieder an die Luft ab – und Menschen und Tiere können ihn zum Atmen benutzen.

Während sich Pflanzen also ihre eigene Nahrung herstellen, verbessern sie zeitgleich die Umwelt, indem sie das Gas Kohlendioxid (CO2) aus der Luft rausziehen und in für uns brauchbaren Sauerstoff (O2) umwandeln.

„Vegan“, bezieht sich immer auf die Nahrung eines Menschen, kann aber auch seinen gesamten Lebenstil umfassen. Ernährt sich ein Mensch vegan bedeutet das, dass dieser Mensch nichts isst, was von Tieren kommt. Vegane Menschen essen also kein Fleisch, keinen Fisch, keine Milch, keinen Käse und keine Eier. Es gibt viele verschiedene und oft persönliche Gründe, die sowohl für als auch gegen diese Ernährungsweise sprechen. Ein Hauptgrund für viele Menschen sich vegetarisch zu ernähren ist, dass sie Tiere schützen, gesund essen oder die Umwelt schonen möchten.

„Vegetarisch“, bezieht sich immer auf die Nahrung eines Menschen. Ernährt sich ein Mensch vegetarisch bedeutet das, dass dieser Mensch kein Fleisch und keinen Fisch isst. Es gibt viele verschiedene und oft persönliche Gründe, die sowohl für als auch gegen diese Ernährungsweise sprechen. Ein Hauptgrund für viele Menschen sich vegetarisch zu ernähren ist, dass sie Tiere schützen, gesund essen oder die Umwelt schonen möchten.